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30.04.2016 - Tag der Arbeitslosen

Volkshilfe für stärkere Unterstützung Arbeitssuchender

Arbeitslosigkeit bedeutet gesellschaftliche Ausgrenzung und erhöhtes Armutsrisiko. Es braucht Maßnahmen, die wirken!

Anlässlich des Tages der Arbeitslosen am 30. April machte die Volkshilfe auf die Situation arbeitssuchender Menschen in Tirol aufmerksam. Ein existenzsicherndes Beschäftigungsverhältnis ist die Voraussetzung für die Vermeidung von Armut. Von der Arbeitslosigkeit in Tirol sind vor allem Menschen im fortgeschrittenen Alter besonders betroffen: 50 plus hat zwar viel Erfahrung – ist aber zu teuer, zu unproduktiv, heißt es. Daher stehen gerade oft ältere Menschen Barrieren gegenüber, die den Wiedereintritt in das Berufsleben ausgesprochen schwer machen. Durch die schwierige Rückkehr in Beschäftigung nach Arbeitsplatzverlust sind ältere Personen zudem mit einer langen Verweildauer in der Arbeitslosigkeit konfrontiert.

 „Chancengleichheit am österreichischen Arbeitsmarkt ist wichtig. Ein existenzsicherndes Beschäftigungsverhältnis ist die Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben und die Vermeidung von Armut“, erklärt Landesgeschäftsführerin Kerstin Egger und fordert „besonders für jene Personen, die auch nach intensiven Integrationsbemühungen keine Aussicht auf eine nachhaltige Vermittlung in den Arbeitsmarkt haben, braucht es adäquate, langfristigere Beschäftigungsmöglichkeiten.“

Konkrete Maßnahmen unterstützen Betroffene
Die Volkshilfe ist eine wichtige Arbeitgeberin im beschäftigungspolitischen Bereich und hat eine lange Tradition in der Integration von langzeitbeschäftigungslosen Menschen in den Arbeitsmarkt. Über 4.000 langzeitbeschäftigungslose Personen finden pro Jahr in über 40 Volkshilfe Projekten österreichweit einen Transitarbeitsplatz und bekommen die Chance auf Reintegration in den regulären Arbeitsmarkt.
 
Die Volkshilfe Tirol unterstützt und begleitet Menschen auf dem Weg zurück in den Arbeitsmarkt mit den zwei sozialökomischen Betrieben Wäscherei Libelle in Innsbruck und Werkbank in Wörgl. „Die Volkshilfe tritt für das Recht auf Arbeit für alle ein, auch und gerade für Menschen, die mit den Anforderungen des ersten Arbeitsmarktes Probleme haben", so Kerstin Egger, GF Volkshilfe Tirol.
 
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